Sprengschach Wil 2 (2082) – Chur 2 (1765) 4,5 – 0,5
Patrick Kaufmann 1 – 0 Marius Meier
Joshua Grob 0,5 – 0,5 Elias Frey
Marcel Eberle 1 – 0 Thomas Szepessy
Oleh Solochuk 1 – 0 Reto Seglias
Agim Agushi 1 – 0 Beda Strebel
Der Kaffee und Kuchen-Stand am Eingang von Wils Schachlokals sah sehr einladend aus. – Die Aufstellung ihres Teams jedoch weniger. So hatte ihr “schwächster” Spieler ganze 159 Elo mehr als unser stärkster Spieler.
Dementsprechend schnell ging das Heimteam auch in Führung. Nachdem Reto etwas zu aggressiv gestartet hat, lief er in einen starken Konter, dem er nicht standhalten konnte.
Deutlich mehr Gegenwehr seitens Chur gab es durch Beda. Der Junior schaffte es, nach einem Tausch von 2 Türmen gegen die gegnerische Dame auch noch einen Turm einzusperren. Somit musste sein deutlich erfahrener Gegner eine Qualität hergeben. Das Resultat war ein Endspiel mit Dame gegen Turm und Läufer.

Dem erfahrenen Wiler gelang es einen Freibauern gedeckt von seinem Turm so zu positionieren, dass eine Umwandlung nur noch mit einem Damenopfer verhindert werden konnte. Und so musste sich auch Beda nach einem hervorragenden Spiel geschlagen geben.
Thomas gelang es lange das Spiel in ausgeglichenem Zustand zu halten. Jedoch wurde der Druck auf seine Stellung immer grösser und seinem Gegner gelang es, den Turm für beide Läufer herzugeben. Thomas kämpfte noch lange mit materiellem Nachteil, wurde dann aber mattgesetzt.
Somit war die Niederlage bereits sicher, aber das Resultat konnte noch aufgehübscht werden.
Marius stand am ersten Brett sehr früh schon unter Druck, jedoch fand sein Gegner kein Durchkommen und so gab es plötzlich Chancen für Marius selbst zum Gegenangriff zu starten. Sein Gegner fand jedoch ein schönes Damenopfer, mit dem er einen Mattangriff auf die schwache Grundlinie einleitete und erhöhte somit auf 4:0.
Elias wickelte seine Partie in ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern ab, bei dem sein Gegner einen Mehrbauern für sich verbuchen konnte. Jedoch gelang es Elias eine Festung aufzubauen. Nach einigen Versuchen musste der Wiler eingestehen, dass die Partie nicht zu gewinnen ist. So verhinderte Elias, dass dieses ungleiche Duell zu Null endete.

