Die 3. Mannschaft konnte im Auftaktspiel zur SMM 2026 bereits den ersten Sieg als Gruppe erzielen (2 1/2 vs 1 1/2) . Am Brett 1 zeigte Thomas Szepessy sein Können in der Sokolski Eröffnung (1. b4) und gewann in einem taktisch komplexen Mittelspiel die Überhand. Am Brett 2 spielte ich gegen das Londoner System des Gegners und wir einigten uns nach 30 Zügen auf ein Remis. Am Brett 3 konnte Ruben Peters die Königsindische Verteidigung des Gegners knacken. Matilda Bisculm am Brett 4 konnte ihren materiellen Vorteil, den sie sich mit einer subtilen Eröffnungsfalle in der Italienischen Partie erspielte nicht umsetzen und unterlag schliesslich knapp im Endspiel.

Matilda stellte mit 3. ….Sd4?! eine für Weiss nicht ganz einfach zu durchschauende Falle. Der Gegner spielte das erhoffte 4. Sxe5? und die Falle schnappte tatsächlich zu. Nach 4. …Dg5! und 5. Sg4? gewann Matilda mit 5. ….Bd5! eine ganze Figur!

Ruben mit Weiss nutzt den Fehler 32…Lh6 sofort gekonnt aus: 33.g5! Lg7 34.Dg4 Die schwachen weissen Felder im schwarzen Lager entscheiden. 34…Dc7 35.De6+ Kf8 36.Dxg6 Schwarz gibt auf und lässt sich Fortsetzungen wie: 36…a4 37.Txh8+ Lxh8 38.Df5+ Df7 39.b6 Dxf5 40.exf5 nicht mehr zeigen. 1–0
| Chur 3 (1591 | Winterthur 8 (1537) | 2.5 – 1.5 |
| Thomas Szepessy (1813) | Michael Mégroz (1701) | 1 – 0 |
| Gregor Clavadetscher (1628) | Franz Both (1544) | ½ – ½ |
| Ruben Peters (1400) | Nino Peeters (1503) | 1 – 0 |
| Matilda Bisculm (1521) | Amael Toggenburger (1400) | 0 – 1 |

Thomas mit erfolgreicher Taktik
