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Nimzowitsch 2 (1966) – Chur 1 (1949)

Frohen Mutes reisten wir zu viert im Speisewagen der SBB von Chur nach Zürich.

Slobodan und Julius fuhren direkt zum Spielort. Leider gab es im Speisewagen weder Speis noch Trank. Es durfte aber immerhin dort Platz genommen werden. Gemäss der Kondukteurin sei die Küche defekt.

Meines Erachtens eine diplomatische Umschreibung des tatsächlichen Grundes:

„Kein Personal vorhanden – darum kein Service.“

Am Hauptbahnhof Zürich angekommen war es dann nicht mehr weit bis zum Spiellokal. Dort fanden wir ideale Spielbedingungen vor. Gleich drei Teams des Zürcher Traditionsklubs Nimzowitsch trugen ein Heimspiel aus.

Unsere Equipe war Elo-mässig praktisch ebenbürtig mit der gastgebenden Crew von Nimzowitsch 2.

Das Match war wichtig und vorentscheidend für den weiteren Turnierverlauf der SGM-Saison 2025/26. Denn mit einem Sieg könnten wir Nimzo ganze drei Mannschaftspunkte hinter uns schieben. Bei einem Verlust hätten uns die Nimzos aber um einen Mannschaftspunkt überrundet.

Unser Team bot eine erstklassige und kompakte Leistung:

Andreas hatte gegen einen promovierten Historiker das Nachsehen. Nimzowitsch hatte nämlich taktisch aufgestellt und einen harten Brocken am hinteren Brettfeld platziert.

Die Partie von Andri schien ausgeglichen. Doch unser Mann aus dem Engadin drehte das Spiel mirakulös zu seinen Gunsten. Ausgleich.

Oswald brachte uns dann mit 1–2 in Führung. Seine saubere und professionelle Spielführung war von Erfolg gekrönt.

Unser Jungtalent Julius stand zwar am ersten Brett unter Druck. Mit umsichtigen Manövern konnte er jedoch ein Dauerschach erzwingen – die Mannschaft lag weiterhin in Führung.

Slobodan hatte einen Mehrbauern und diesen Vorteil liess er sich nicht entgehen. In gekonnter Manier gewann Slobodan die Partie und stellte somit den Mannschaftssieg sicher.

Captain Remo sass ganze fünf Stunden am Brett und holte gegen einen stärkeren Gegner ein Remis raus.

Somit resultierte ein klarer Sieg für unsere erste Mannschaft, die nach drei Runden ausgezeichnet im Rennen liegt – sportlich wie auch mental.

Slobodan und Julius traten dann ihre Heimreise an.

In einem exquisiten und feinen Speiselokal wurde der Mannschaftserfolg anschliessend zusammen mit Oswald, Andri und Andreas gebührend gefeiert.

Danach fuhren wir überglücklich mit dem Zug wieder nach Hause.

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Triesen 2 (1783) – Chur 3 (1593)

Unser Chur 3 trat auswärts gegen ein sehr starkes Team von Triesen 2 an.

Mannschafts-Captain Christian konterte mit souveräner Spielführung den erfahrenen Toni Dufner aus.

Doch danach war für unser Team aber leider Ende der Vorstellung. 

Altmeister Pierluigi hielt zwar gegen den versierten Andràs Guller lange dagegen. Doch der ungarische Top-Spieler war dann halt doch eine Nummer zu gross.

Lars und Elias hatten sich jeweils vielversprechende Positionen herausgespielt. Doch verloren beide irgendwie den Faden, was von ihren Gegnern knallhart ausgenützt wurde.

Somit halt eine Niederlage unserer dritten Mannschaft gegen ein fast übermächtiges Triesen 2.

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Sprengschach Wil 2 (2082) – Chur 2 (1765)

Sprengschach Wil 2 (2082) – Chur 2 (1765) 4,5 – 0,5

Patrick Kaufmann 1 – 0 Marius Meier 

Joshua Grob 0,5 – 0,5 Elias Frey 

Marcel Eberle 1 – 0 Thomas Szepessy 

Oleh Solochuk 1 – 0 Reto Seglias 

Agim Agushi 1 – 0 Beda Strebel

Der Kaffee und Kuchen-Stand am Eingang von Wils Schachlokals sah sehr einladend aus. – Die Aufstellung ihres Teams jedoch weniger. So hatte ihr “schwächster” Spieler ganze 159 Elo mehr als unser stärkster Spieler.

Dementsprechend schnell ging das Heimteam auch in Führung. Nachdem Reto etwas zu aggressiv gestartet hat, lief er in einen starken Konter, dem er nicht standhalten konnte.

Deutlich mehr Gegenwehr seitens Chur gab es durch Beda. Der Junior schaffte es, nach einem Tausch von 2 Türmen gegen die gegnerische Dame auch noch einen Turm einzusperren. Somit musste sein deutlich erfahrener Gegner eine Qualität hergeben. Das Resultat war ein Endspiel mit Dame gegen Turm und Läufer.

Dem erfahrenen Wiler gelang es einen Freibauern gedeckt von seinem Turm so zu positionieren, dass eine Umwandlung nur noch mit einem Damenopfer verhindert werden konnte. Und so musste sich auch Beda nach einem hervorragenden Spiel geschlagen geben.

Thomas gelang es lange das Spiel in ausgeglichenem Zustand zu halten. Jedoch wurde der Druck auf seine Stellung immer grösser und seinem Gegner gelang es, den Turm für beide Läufer herzugeben. Thomas kämpfte noch lange mit materiellem Nachteil, wurde dann aber mattgesetzt.

Somit war die Niederlage bereits sicher, aber das Resultat konnte noch aufgehübscht werden. 

Marius stand am ersten Brett sehr früh schon unter Druck, jedoch fand sein Gegner kein Durchkommen und so gab es plötzlich Chancen für Marius selbst zum Gegenangriff zu starten. Sein Gegner fand jedoch ein schönes Damenopfer, mit dem er einen Mattangriff auf die schwache Grundlinie einleitete und erhöhte somit auf 4:0.

Elias wickelte seine Partie in ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern ab, bei dem sein Gegner einen Mehrbauern für sich verbuchen konnte. Jedoch gelang es Elias eine Festung aufzubauen. Nach einigen Versuchen musste der Wiler eingestehen, dass die Partie nicht zu gewinnen ist. So verhinderte Elias, dass dieses ungleiche Duell zu Null endete.



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Chur 3 – Rapperswil 3

Die Gäste aus Rapperswil-Jona sind mit einer schlagkräftigen dritten Mannschaft
in Chur aufgekreuzt.

Doch unser Team konnte gut mithalten.

Angriffskünstler Thomas buchte gegen einen versierten Gegner einen schönen Sieg.

Pierluigi musste sich nach zähem Ringen leider gegen ein Jungtalent geschlagen geben.

Elias fand nach einem unglücklichen Zug in der Eröffnung den rettenden Zug nicht – siehe Diagramm unten – und musste leider relativ früh die Segel streichen.

Sarwin geriet im Endspiel unter Druck. Dank seiner umsichtigen und gut berechneten
Verteidigung konnte er aber die Partie gegen einen ambitionierten Kontrahenten in der
Remisbreite halten.

Somit ergab es insgesamt eine knappe Niederlage für Chur 3, welches aber wacker gekämpft hat!

Elias Hofer fand den rettenden Zug Sxf5 leider nicht und spielte Sg6

nach Sg6 könnte folgen: Dg4 Kh8 exf5 Tg8 Dh4 und Lxf5 hätte die Partie offen gehalten.

Chur 3 (1640)Rapperswil-Jona 3 (1715)1.5 – 2.5
Thomas Szepessy (1749)Maco Nold (1806)1 – 0
Perluigi Schaad (1861)Alec Springer (1745)0 – 1
Sarwin Sasikaran (1562)Chris Nater (1698)½ – ½
Elias Hofer (1386)Petr Wild (1611)0 – 1
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Chur 2 – Romanshorn 1

Chur 2 (1826)Romanshorn 1 (1867)2 – 3
Martin Butzerin (1884)Peter Eberle (2000)½ – ½
Peter Wyss (1868)Ruedi Ambühl (1906)½ – ½
Marc SansArmin Limacher (1883)0 – 1
Remo Bannwart (1767)Max Ramsauer (1899)0 – 1
Marius Meier (1784)Reto Marco Felber (1646)1 – 0

Das sehr ausgeglichen und an vier Brettern stärker aufgestellte Team von Romanshorn erwies sich als zu stark für uns. Für einmal beendete ich meine Partie früh nach 23 Zügen und willigte bei geschlossener Stellung in die Stellungswiederholung ein. Noch früher schien das Remis bei Martin perfekt. Sein Gegner lehnt das Angebot nach Damentausch aber ab und vertraute auf seine Endspielkünste. Doch Martin verwehrte dem gegnerischen König den Einmarsch in seine Bauernstellung buchte einen verdienten halben Punkt. Marc konnte nach der Öffnung des Zentrums dem starken Druck in der c-Linie und auf der Diagonale a1-h8 nicht standhalten und verlor. Remo musste schon früh mit seinem König vorrücken, erreichte schliesslich das Feld f2 und schien seinem Turm ein Dauerschach zu ermöglichen. Doch sein Gegner fand die richtige Verteidigung und stellte das Resultat entscheidend auf 3:1. Am letzten Brett installierte Marius auf e5 einen dominierenden Springer und wickelte dann mit Bauerngewinn ins gewonnene Endspiel ab. Sein SGM-Doppelpack ist gelungen!

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Chur 1 – Frauenfeld 1

Als Favorit angetreten, konnte die Mannschaft von Chur 1 ihrer Favoritenrolle mit einem 4 : 2 Sieg gegen Frauenfeld 1 standesgemäß gerecht werden.

Chur 1 (Elo 2068)Frauenfeld 1 (Elo 1969)4 – 2
Julius Pleschke (2237)Bruno Zülle (1988)1 – 0
Dario Bischofberger (2152)Johannes Gugger (2152)1 – 0
Slobodan Adzic (2050)Jeroen Naarding (1973)½ – ½
Oswald Bürgi (2036)Paul Businger (1932)0 – 1
Dani Roth (1917)Boris Lenz (1894)½ – ½
Andri Arquint (2016)Erion Veseli (1876)1 – 0

Slobodan einigte sich schon im 26. Zug in einer noch recht dynamischen Stellung mit seinem Gegner auf eine Punkteteilung.

Remis nach exd6

Oswald musste sich nach gutem Beginn im 32. Zug, in einer lange Zeit ausgeglichen Partie, doch noch geschlagen geben.

Julius am Spitzenbrett machte mit Weiss von Beginn weg sehr viel Druck und provozierte so Schwächen im gegnerischen Lager, welche er gekonnt ausnützte und einen verdienten Sieg davontrug.

Dario konnte gegen den nominell klar stärksten Spieler von Frauenfeld in akribischer, strategischer Kleinarbeit bis zum 37. Zug eine Gewinnstellung erreichen und verwaltete den Vorsprung souverän bis zum Schluss im 64. Zug.

Stellung nach Tg8

Andri konnte in einer für ihn typischen, lange Zeit geschlossen geführten Partie den ersten und zugleich letzten Fehler seines Gegners kaltblütig ausnutzen und gewann dank einer Matt-Schlagdrohung im 29. Zug die Partie nach dem gegnerischen Fehlgriff sofort.

Der fatale Fehler Tf1-a1 ??

Dani verpasste in einer ausgeglichenen Partie gleich zwei Chancen zur Siegsicherung im 25. und im 51. Zug und musste am Schluss noch froh sein, wenigstens das Remis mit Dauerschach zu retten.

Weiss spielte hier Lxa4? Stattdessen gewinnt Lxf6 gefolgt von Dg4!
statt Dg7 Kh5 Df6 spielte weiss Db6?

Beim anschliessenden, gemeinsamen Essen im Restaurant Lacuna wurde der Sieg in gemütlicher Runde noch gebührend gefeiert.

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Chur 2 – Glarus 1

Chur1828Glarus17523.5 : 1.5
Wyss Peter A.1862Stöckli Peter18950:1
Seglias Reto1759Hug Andreas18221:0
Frey Elias1883Pinggera Danny1750remis
Schaad Pierluigi1853Jenny Daniel17261:0
Meier Marius1784Flury Daniele15691:0

Gelungener Start in die SGM-Saison, dies obwohl wir kurzfristig noch einen Ersatzspieler organisieren mussten. Herzlichen Dank an Werner, der Reto im Team Chur 3 ersetzte. Am Brett 3 baute Elias mit den auf den Königsflügel ausgerichteten Läufern eine erfolgverprechende Stellung auf. Die Partie glich sich danach aber aus und die Punkteteilung war Tatsache. Am Brett 5 demonstrierte Marius die Stärken im Zusammenspiel von Läuferpaar und Türme und sicherte uns die Führung. Pierluigi spielte am Brett 4 gewohnt solide und das Endspiel mit je einer Dame und einem Turm schien remislich bis Pierluigi seine Chance packte (siehe Diagramme). Das Mannschaftsremis war damit bereits gesichert. Reto lag am Brett 2 zwar mit einer Figur vorne, aber das gegnerische Freibauernduo am Damenflügel rückte gefährlich vor. Doch er erzwang den Turmtausch, das Endspiel war elementar gewonnen und der Mannschaftssieg erreicht. Seit langer Zeit durfte ich wieder einmal gegen das Marschall-Gambit spielen. Mit dem Gambitbauer in der Tasche zwang ich meinen Gegner zu einem Qualitätsopfer, geriert in der Folge in einen heftigen Mattangriff, den ich zweimal mit einzigen Zügen abwehren konnte. Das Endspiel mit Turm und Läufer gegen Dame konnte ich nach knapp fünf Stunden leider nicht mehr halten.

Pierluigi lehnt das Remisangebot ab, weil der weisse König luftiger und seiner sicher steht.

36…Dxd5 37.De2? Bereits der entscheidende Fehler. Mehr Widerstand bietet: Kg1 37…Dh1+ 38.Kf2 Dh2+ 39.Kf1 Dxh3+ 40.Kf2 Tc2!

Klasse bleibt Klasse! Weiss gibt auf und lässt sich 41. Dxc2 Dh2+ gefolgt von DxD nicht mehr zeigen.

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Chur 1 – Réti 2

Mit der Gastmannschaft von Réti 2, mit einem Elo-Schnitt von 1996 angetreten, stand der Heimmannschaft Chur 1, mit einem Elo Mittelwert von 1995, auf dem Papier ein praktisch gleich starker Gegner gegenüber. Am Schluss ging Réti 2 mit 4 zu 2 Mannschaftspunkten als glücklicher Sieger aus diesem Duell. Aber alles der Reihe nach:

Dario Bischofberger am 2. Brett und Dani Roth am 4. Brett, schlossen nach taktisch ereignisarmen Partieverläufen schon bald und fast gleichzeitig nach 20. respektive 23. Zügen mit den schwarzen Steinen einen Friedenspakt mit den Gegnern.

Am 3. Brett ging es da schon ein wenig taktischer zu und her.

Oswald Bürgi zog in dieser kritischen Stellung ohne Angst und sehr dynamisch   11. f4– f5, um Linien zu öffnen. Es folgte 11. … Sd7xe5 12. f5xe6    f7– f6

Schwarz konnte danach seine Stellung konsolidieren und erhielt mit dem gedeckten und freien e-Bauer einen Trumpf in die Hand, der zusammen mit dem Mehrbauer stach. Oswald musste trotz mutigem Angriffsschach nach 25 Zügen die Segel streichen.

Während am ersten Brett mit dem Churer Akteur Julius Pleschke ein wilder Kampf tobte und in die entscheidende Phase trat und Andri Arquint am 5 Brett, gewohnt sicher, stetig an der Verbesserung seiner Stellung arbeitete, konnte sich Martin Butzerin am 6. Brett mit schwarz eine solide Gewinnstellung herausspielen.

Doch im 31. Zug packte er seine Chance nicht: Statt 31. Lb7 x e4 zu spielen, gefolgt von 32. d3 x e4   Ld6– h2! 33. Kg1– h1 Dc7– e5! mit entscheidendem Angriff, zog Martin Dc7– b8?! Obwohl die Stellung für Schwarz noch immer vorteilhaft ist, verlor Martin im 46. Zug in ausgeglichener Stellung nach der Einstellung seines Läufers die Partie noch überaus unglücklich und ärgerlich.

Aus den beiden noch laufenden Partien am 1. und 5. Brett mussten zwei Siege her, um das Match gegen Réti 2 ausgeglichen zu gestalten. Andri, am 5. Brett agierend, hatte nach dem 21. Zug mit Weiss ganz leichte Vorteile auf seiner Seite.

Aber im Verlauf der Partie schlichen sich immer wieder kleine Ungenauigkeiten ein. Das Endspiel spielte er dann, gemäss seinen eigenen Worten, einfach nur schlecht. Die entsprechende Gefühlslage und die Zeitnot zeigte sich später auch auf seinem Notationsblatt. Ab dem 32. Zug sind die Züge nicht mehr zu entziffern. 😉

Das Match war somit zugunsten von Réti 2 entschieden. Aber was Julius Pleschke und sein Kontrahent am ersten Brett ablieferten, war Taktik-Schach zum Geniessen. Julius gewann diese dramatische Partie schlussendlich verdient und machte für Chur 1 noch ein wenig Resultatkosmetik.

Hier die Partie in voller Länge:

Julius Pleschke – Konstantinos Ragios

1.d4 e6 2.c4 Sf6 3.Sf3 b6 4.g3 Lb7 5.Lg2 c5 6.d5 exd5

7.Sh4 g6 8.cxd5 Lg7 9.0–0 0–0 10.Sc3 Te8 11.e4 d6 12.Te1 Sbd7 13.f4 a6 14.Sf3 Ta7 15.e5 dxe5 16.fxe5 Sg4 17.e6 Sde5 18.Sxe5 Sxe5 19.Lf4 Sc4 20.De2 b5 21.Tad1

21…. fxe6 22.dxe6 Ld4+ 23.Kh1 Da8 24.Se4 Txe6 25.Dg4 Te8 26.Txd4 cxd4 27.Sf6+ Kf7 28.Sxe8 Lxg2+ 29.Kg1 Le4 30.Sc7 Dc6

31.Dh4 h5 32.Dd8 d3 33.Dd4 Txc7 34.Lxc7 Lf5 35.Lf4 Db6 36.Dxb6 Sxb6 37.b3 Sd5 38.Ld2 Sf6 39.Kf2 Sg4+ 40.Kg2 Le6 41.Lg5 Sf6 42.Lxf6 Kxf6 43.Kf2 Lf5 44.Ke3 Ke5 45.Tc1 Kd6 46.b4 Le6 47.Kxd3 Lxa2 48.Ta1 Lc4+ 49.Kd4 Ke6 50.Txa6+ Kf5 51.Tc6 Lf1 52.Tc1 Lg2 53.Tc2 Lf3 54.h3 h4 55.Tc5+ Kf6 56.gxh4 Le2 …. Nach 62 Zügen gab Schwarz auf!

Chur 1Réti 2Resultat
Julius Pleschke (1952)Konstantinos Ragios (2017) 1 – 0
Dario Bischofberger (2152)Fabian Lang (1942)0.5 – 0.5
Oswald Bürgi (2036)Anselm Schönbächler (2079)0 – 1
Dani Roth (1917)Karl – Iversen Lapp (2030)0.5 – 0.5
Andri Arquint (2016Robert Hauser (2000)0 – 1
Martin Butzerin (1896)Stefan Berger (1910)0 – 1
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Chur 3 (1613) – Buchs 1 (1893)

Ein Blick auf die Paarung sorgte zunächst für Stirnrunzeln: Buchs 1 in der dritten Liga? Wer die Namen auf dem Matchblatt las, verstand schnell, dass hier etwas nicht ganz stimmte. Ein Formfehler hatte das starke Team aus Buchs offenbar in die 3. Liga eingereiht. So standen an diesem Samstag drei Buchser im Spiellokal von Chur, unter ihnen kein Geringerer als der ehemalige Churer Stadtmeister Hans Göldi, dessen Elo-Zahl die 2000er-Marke übertrifft.

Trotz des geschenkten Punktes durch eine Forfait-Partie war die Ausgangslage für Chur 3 alles andere als rosig. Besonders am ersten Brett wartete auf Werner Diggelmann, der kurzfristig für das zweite Churer Team eingesprungen war, eine Herkulesaufgabe. Sein Gegner: eben jener Hans Göldi – mit rund 400 Elo mehr auf dem Konto. Werner kämpfte umsichtig und versuchte die Stellung im Gleichgewicht zu halten, doch schliesslich setzte sich die Routine des Favoriten durch. Hans sicherte Buchs den ersten vollen Punkt am Brett.

Am zweiten Brett traf Matilda Bisculm, unsere jüngste Spielerin, auf Aleksandar Krstic, ebenfalls rund 400 Elo stärker. Matilda wagte in der Eröffnung einen mutigen taktischen Versuch, doch Aleksandar konterte geschickt. Nach einem Figurenopfer mit anschließendem Damentausch und Figurenrückgewinn behielt er nicht nur einen Mehrbauern, sondern auch die bessere Stellung. Mit kühlem Kopf spielte er die Partie sicher zum Sieg.

Am dritten Brett begegneten sich Christian Birchmeier und Reinhard Döserich – eine Begegnung auf Augenhöhe, denn hier war der Elo-Unterschied mit rund 50 Punkten gering. In einem ausgeglichenen Mittelspiel bot Reinhard ein Remis an, das Christian nach reiflicher Überlegung annahm. Damit stand das Endresultat fest: 1.5 : 2.5 für Buchs 1.

Wir danken Buchs 1 für die interessanten Partien und wünschen dem Team weiterhin viel Erfolg.

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Abschlussbericht SGM 2024/25

Bei der SGM konnten unsere drei Churer Mannschaften toll mithalten und haben entsprechend gute Endrangierungen erzielt.

Chur 1 hat sich in der starken ersten Regionalliga gegen versierte und kompakte Teams gut behaupten können und wurde souveräner Gruppendritter.

Chur 2 vertrat uns in der zweiten Regionalliga. Da mischen bereits viele erfahrene und ambitionierte Clubs mit. Unserer zweiten Mannschaft gelang es frühzeitig den Ligaerhalt abzusichern.

Chur 3 rundete unsere Präsenz in der SGM ideal ab. In der dritten Regionalliga spielten unsere Mannen immer ganz vorne mit. Schlussendlich reichte es sogar für den zweiten Schlussrang!

Untenstehend die Schlusstabelle:

Ich danke allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz und Engagement. Gemeinsam können wir nun stolz und zufrieden auf eine spannende und erfolgreiche SGM-Saison zurückblicken!