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Triesen 1 (2034) vs Chur 1 (1901)

Nur wenig fehlte, und wir hätten die Überraschung geschafft. Auch ohne Andrew Heron stellte Triesen die erwartet starke Mannschaft: An fünf Brettern deutlich stärker besetzt und ein mehr als 130 höherer Führungspunkte-Durchschnitt. Für den ersten halben Punkt sorgte Marius am Brett 6… und war dennoch enttäuscht, hatte er doch seinen Gegner völlig überspielt als er in horrender Zeitnot in ein vermeintliches Dauerschach lief und den Punkt teilte. Dani und ich hielten gegen die übermächtigen Gegner bis ins Endspiel mit mussten uns aber dennoch geschlagen geben. Slobodan liess sich von der Führungspunktezahl nicht einschüchtern und konterte seinen Gegner souverän aus. Elias verlor in der Eröffnung einen Zentrumsbauern, hielt danach stark dagegen, eroberte die Qualität, musste im Endspiel aber noch aufpassen, bevor er für den grossartigen Ausgleich sorgte. So musste die Partie von Andràs über den Wettkampf entscheiden. Mit einem Minusbauer im Endspiel konnte er leider das Remis nicht halten. Fazit: Unsere beiden Junioren haben ein überzeugendes Einstand gegeben, und unsere starke Teamleistung hätte beinahe für einen verdienten Mannschaftspunkt gereicht.       

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Neue SMM-Saison 2025

Kaum ist die eine Gruppenmeisterschaft zu Ende geht es schon mit dem nächsten Traditionsanlass der Schweizer Schachszene los.
Bei der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) ist unser Schachclub Chur ebenso traditionell mit drei Teams vertreten.
Von der ambitionierten zweiten bis zur vierten Liga decken wir diese Spielklassen ab.

In den letzten Jahren konnten konnten wir uns in den jeweiligen Ligen und Gruppen gut behaupten.

Auch dieses Jahr sind wir alle wieder mit vollem Elan dabei.

Herzliche Grüsse

Remo Bannwart
Peter Wyss
Schachclub Chur
SMM 2025
Co-Spielleiter

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Rheintal 1 (1833)   –   Chur 2 (1736)

Chur konnte auswärts gegen die versierte Mannschaft von Rheintal ein Mannschafts-Remis nach Hause bringen.
Chur 2 bleibt somit in der dritten Liga!
Die Gastgeber waren da im Durchschnitt rund 100 Elo stärker.

An den zwei vorderen Brettern sassen sich erprobte Spieler gegenüber. Unsere zwei Churer mussten beide leider eine Niederlage einstecken. 

Doch unsere Junioren Elias und Marius brachten dann das Match wieder in die Nähe des Ausgleichs. Marius konnte einem über 300 Elo stärkeren Opponenten in einer tollen Partie ein Remis abtrotzen. Elias überspielte abgeklärt und souverän einen etwa gleich starken Gegner.
Somit steuerten unsere zwei talentierten Junioren aus zwei Partien wichtige 1,5 Punkte bei!

Remo musste sich mit einem Kontrahenten messen, welcher über 200 Elo mehr auf dem Konto hat. Unser Mannschaftsleiter geriet da mit den schwarzen Steinen recht unter Druck. Doch Remo konnte dank einem Figurenopfer in ein ewiges Schach abwickeln. 

Danach waren alle Augen auf die Partie von Martin Butzerin gegen den routinierten Erwin Frei gerichtet. Martin hatte zwar einen Mehrbauer.
Doch wegen den ungleichfarbigen Läufern im Turm-Endspiel sah die Stellung stark remisverdächtig aus.
Doch unser Martin ist bekanntlich ein zäher und ambitionierter Kämpfer. Zug um Zug verbesserte er seine Position und holte sich sogar noch einen zweiten Plus-Bauer. Danach steuerte Martin die spannende Partie gekonnt in den Siegeshafen und sicherte Chur 2 das hart erkämpfte Mannschafts-Remis. Mehr als fünf Stunden Spielzeit musste da unser Martin in den anspruchsvollen Kampf investieren!

Chur 2 hatte es in dieser Ostgruppe der dritten Liga mit erfahrenen und starken Mannschaften zu tun.
Es war daher nicht einfach den Ligaerhalt abzusichern.

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Rapperswil 2 (1965)   –  Chur 1 (1763)

Da der Abstiegskampf in der zweiten Liga bereits entschieden war, konnte Chur 1 mit einer stärkemässig reduzierten Mannschaft antreten.
St. Gallen hatte da nämlich in einem vorgeholten Wettkampf gegen Triesen hoch verloren. Darum war klar, dass Chur 1 oben bleibt.
Wir hatten übrigens mal so nebenbei bemerkt auch keine anderen Spieler zur Verfügung. Es war wieder mal so richtig schlimm alle Bretter
besetzen zu können.


Der Niveau-Unterschied zwischen den beiden Mannschaften war offensichtlich. Rapperswil 2 legte da im Durchschnitt satte 200 Elo mehr auf den Tisch! Daher zwangsläufig “Mission Impossible” für Chur. Einzig unser Nikita konnte da am ersten Brett einen ganzen Punkt für Chur 1
verbuchen. Danach war halt Ende der Vorstellung.

Diese SMM-Saison war für unsere erste Mannschaft eher schwierig. Wir mussten lange gegen den drohenden Abstieg kämpfen.

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Chur 2 (1701) – Rapperswil-Jona 2 (1673)

Im Abstiegskampf bleibt es weiterhin eng für Chur 2. Gegen Rapperswil-Jona 2 mussten wir nämlich eine knappe Niederlage einstecken.
Urs geriet früh in materiellen Nachteil. Die Partie war nicht mehr zu retten. Elias spielte ein tolles Game und glich wieder aus. Reto brachte dann unser Team mit einer starken Leistung sogar in Führung. Dani hatte zwar eine druckvolle Position aufgebaut. Doch sein Gegner wusste
sich geschickt zu verteidigen und drehte dann das Spiel sogar zu seinen Gunsten. Somit Gleichstand. Unser Pierluigi musste sich gegen einen
versierten Angriffsspieler geschlagen geben. 
Remo konnte schlussendlich mit den schwarzen Steinen gegen einen stärkeren Spieler Remis halten.

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Chur 3 vs Triesen 2

Der Aufstieg in die 3. Liga war bereits gesichert, sodass Chur 3 ohne Druck und ganz entspannt aufspielen konnte.

Werner schien bei diesen warmen Temperaturen wohl andere Pläne zu haben und setzte seinen Gegner bereits nach 12 Zügen matt. Nachdem er geschickt die königliche Rochadestellung auf der G-Linie aufbrach, besetzte er die Linie mit der Dame und setzte den Gegner mit dem Läufer auf E4 matt. Ein eindrucksvolles Matt.

Thomas Szepessy war in bester Spiellaune. Mit seinem Läufer fesselte er den gegnerischen Turm an den König und startete einen gezielten Angriff auf die Dame. Diese wurde so lange bedrängt, bis sie sich auf ein Feld begab, das Thomas sich erhofft hatte. Nach einem Abtausch des Turms stand der gegnerische König so, dass Thomas mit seinem Springer eine Gabel ansetzen konnte, wodurch der Gegner seine Dame ohne Gegenwehr aufgeben musste. Die gegnerische Stellung brach daraufhin komplett ein, und Thomas konnte die Partie mit einem Matt abschliessen.

Matilda hatte sich in der Zwischenzeit eine vorteilhafte, wenn auch ausgeglichene, Stellung erarbeitet, in der sie jedoch mehr Raum für ihre Figuren hatte. Sie brachte ihren Gegner dazu, einige unvorteilhafte Züge zu machen, zwang dessen Dame zurück auf die Grundlinie und schwächte dabei wichtige Verteidigungspunkte. Als dann auch noch ihr Turm aktiv wurde, konnte ihr Gegenüber den Drohungen nicht mehr standhalten, wählte die falsche Verteidigung und lief in ein Matt hinein.

In meiner eigenen Partie hatte ich ein Déjà-vu. Bereits in meiner letzten Partie hatte ich in einer vielversprechenden Stellung den König auf das falsche Feld gesetzt – und auch diesmal gelang es mir, wieder das falsche Feld zu wählen. Nikita konnte mir nach der Partie eine einfache Lösung für das Problem aufzeigen, die mir während des Spiels entgangen war. Dadurch verschlechterte sich meine Stellung erheblich, und ich durfte mir keine weiteren Fehler leisten. Schritt für Schritt konnte ich die Stellung und den Angriff jedoch wieder verbessern, bis ein Fehler des Gegners mir einen Qualitätsvorsprung bescherte. Kurz vor der Bauernumwandlung wurde mir schliesslich die Hand zur Aufgabe gereicht.

Ein grossartiger Abschluss der SMM-Saison für Chur 4 und herzliche Gratulation zum Aufstieg!

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Chur 1 (2037) vs Winterthur 4 (1806)

„Wir spielen nicht gegen Führungspunkte – wir spielen gegen Figuren“! Dieses Zitat bewies einmal mehr seine Richtigkeit. Auf dem Papier waren wir deutlich favorisiert, doch es wurde ein harter und enger Kampf gegen die junge Winterthurer Mannschaft. Nikita sorgte mit aktivem und druckvollem Spiel für die frühe Führung. Daniel kurvte fleissig mit seiner Dame über das Brett, überstand cool den Königsangriff und brachte uns 2:0 in Führung. Ich opferte im Sizilianer den Läufer auf b5 für drei Bauern und Angriff, stellte dann einen Bauern ein und wurde danach einfach überspielt. Sebastian lag zwischenzeitlich einen Bauern vorn, sein Gegner liess sich aber auch nicht in der Zeitnotphase überspielen und rettete sich ins Remis. Auch Andràs besass einen Mehrbauern, allerdings war das nur ein Doppelbauer auf der g-Linie, der sich im Turmendspiel nicht verwerten liess. Die längste Partie spielte Slobodan. Bei beidseitig knapper Zeit war noch jeder Spielausgang möglich. Statt auf Sieg zu spielen, hielt Slobodan den Status quo und den für uns so wichtigen Mannschaftssieg.

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Glarus 2 (1727) – Chur 2 (1629)

Heimmannschaft: Glarus 2 Gastmannschaft: Chur 2
BrettEloSpieler
Joueur
 EloSpieler
Joueur
FFResultat  5 – 1
Résultat
11957Olga Kurapova 1648Remo Bannwart1-0
21828Jakob Schmid 1683Urs Grazioli1-0
31722Andreas Hug 1686Osman Mutapcija1-0
41657Werner Weibel 1652Reto Seglias0-1
51469Matthias Küng Janos Tarcsa1-0
6Somaia Salem 1477Marius Meier1-0


Chur 2 verliert deutlich gegen ein stark aufspielendes Glarus 2. 
Am ersten Brett hatte Remo wenig Chancen gegen die starke Olga,
welche souverän auftrumpfte. Die Partie war früh entschieden.
Osman geriet auch schon bald unter Druck und büsste eine Figur ein.
Dieses Minus war nicht mehr aufzuholen.
Janos stand zwar anfangs noch recht gut. Doch sein Gegner drehte 
dann das Spiel zu seinen Gunsten.
Marius hatte eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett. Doch seine
ambitionierte Opponentin fand den richtigen Angriffsplan um die
Partie zu gewinnen.
Urs spielte gegen Köbi Schmid. Der spannende Kampf bewegte sich lange
in der Remisbreite. Doch Köbi fand die richtigen Züge in den Siegeshafen.
Reto spielte sicher und solide und holte somit doch noch einen Punkt
für unsere Mannschaft.

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Flawil 1 (1908) vs Chur 1 (1881)

Heimmannschaft: Flawil 1 Gastmannschaft: Chur 1
BrettELOSpieler
Joueur
 ELOSpieler
Joueur
FFResultat  4 – 2
Résultat
12148Thomas Näf 1897Peter A. Wyss1-0
21734Peter Simon 1879Daniel Baotic1-0
31693Rainer Geisser 1894Thomas Eberle0-1
41919Albin Dönni 2036Andràs Guller0-1
51939Thomas Würth 1756Nils Bachofen1-0
62016Jan Skobe 1822Martin Butzerin1-0

Erneut waren wir durch zu viele Absenzen geschwächt. Spielten wir in der letzten Runde noch mit einem Durchschnitt von 2000 Führungspunkten, waren es diesmal nur 1881! Unser Gegner hatte ebenfalls Aufstellungssorgen und das machte uns Hoffnungen auf ein 3:3. Nils spielte mit Schwarz mutig auf Angriff, öffnete die g-Linie gegen den weissen König, doch eine Fehlkalkulation brachte schon früh das 0:1. Für den Ausgleich sorgte Andràs, der lehrbuchmässig die Überlegenheit des Springers gegen den Läufer aufzeigte. Bei Daniel schien die Sache klar: LxSb8 TxL, De5+ und Eroberung des Tb8! Sein unterentwickelter Königsflügel schien das wert zu sein, doch dann kam der Konterangriff und der luftig stehende König führte in die Niederlage. Martin hielt gegen seinen deutlich stärkeren Gegner lange ausgezeichnet mit und wurde erst spät überspielt. Ich selber versuchte mit allen Mitteln taktische Verwicklungen gegen die klare Nummer 1 von Flawil zu kreieren, setzte mich aber nicht durch und musste nach der Zeitkontrolle das Handtuch werfen. Thomas erreichte ein Doppelturmendspiel mit gleich vielen Bauern, entschied sich aber das Remisangebot dreimal abzulehnen und weiterzuspielen..mit Erfolg! Damit bestätigte er die Einschätzung von Andràs: „Da würde ich auch auf Gewinn spielen!“

Fazit: Wir stehen auf einem Abstiegsplatz, da unsere Konkurrenten punkteten! In den Runden 6 und 7 müssen wir punkten .. mit den stärkstmöglichen Teams! Bitte Daten reservieren: 24. August in Chur gegen Winterthur 4 und am 19. September auswärts gegen Rapperswil-Jona 1.

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Triesen 3 vs Chur 3

Heimmannschaft: Triesen 3 Gastmannschaft: Chur 3
BrettCode
Code
Spieler
Joueur
 Code
Code
Spieler
Joueur
FFResultat  1 – 3
Résultat
127182Barbara Gant 26715Adrian Ungricht0-1
227180Macarena Gillet Infante 23499Sandro Schelling0-1
326753Doris Heron 12260Werner Diggelmann1-0
427181Thelma Martinez Hengevoss 21873Luzius Schmid0-1

Auf der Fahrt nach Triesen machte Adrian eine kurze Analyse wer für Triesen 3 spielt und welche Gegner wohl zu erwarten wären. Mit dieser Vorinformation traf man sich im Spiellokal ein, doch zu unser aller Überraschung war niemand erwartetes vor Ort. Doris trat mit der Liechtensteiner Frauenmannschaft gegen uns an.

Adrian spielte an Brett 1 und hat dieses Jahr seinen ersten Einsatz. So war es nicht verwunderlich, dass er sich zuerst etwas defensiv aufstellte, auch seine Kontrahentin tastete sich langsam heran. Nach einem Damenabtausch konnte Adrian eine Figur gewinnen und wickelte mit einer Mehrfigur gekonnt ins Endspiel ab. Dennoch musste er den bereits weit vorangeschrittenen Bauern im Auge behalten, tauschte diesen mit der Mehrfigur ab und konnte dank der besseren Bauernstruktur schlussendlich den ersten Sieg einfahren.

Ich selbst spielte an Brett 2 mit weiss italienisch, was meiner Kontrahentin nicht zugesprochen hat und somit früh unter Druck kam. Ich gewann eine Figur, musste dafür die Rochade aufgeben und sie konnte Druck in der Mitte machen und die Türme verdoppeln, während meine noch nicht im Spiel waren, doch fand ich mit einer Mehrfigur doch immer einen guten Verteidigungszug. Schlussendlich kostete der Effort auf Sieg zu spielen die erneut die Qualität und somit die Aufgabe des Spiels. Chur lag auf Siegeskurs und war 2-0 vorne.

Werner spielte an Brett 3 gegen Doris. Erst nach einigen Zügen wurde bemerkt, dass die Dame und der König von Werner vertauscht sind. Nach einem Tausch der Figuren wurde die neue Stellung weitergespielt. Im Mittelspiel war es sehr komplex, vieles drohte und doch war alles gedeckt, vermeintlich zumindest. Werner sah das matt mit Figurenopfer, eine herrliche Variante. Durch diese Vision getrieben vernachlässigte er des Angriff willen jedoch die Grundlinie und die weit entfernte Dame die sich diese Möglichkeit nicht nehmen liess. Triesen verkürzte auf 2-1

Routinier Luzius spielte an Brett 4 und hatte die gegnerische Dame mit Unterstützung des Turms nahe der Königsstellung. Unbehagen machte sich breit, allerdings blieben auch wenige Felder für die vorgerrückten Figuren übrig, was sich Luzi zu Nutze machte. Erst konnte er die Qualität gewinnen und später auch noch die Dame für gegen einen Turm tauschen. Nun spielte Luzi auf Angriff und konnte Bauern um Bauern schlagen, Raum um Raum gewinnen und schlussendlich den König matt setzen.

Wir danken Liechtenstein für die spannenden Partien.